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Wie berühmte Menschen ihren Tag gestalteten

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Unter dem Titel „Here’s How The World’s Most Brilliant People Scheduled Their Days“ habe ich diesen interessanten Beitrag in der Huffington Post entdeckt.

Wahrscheinlich kam mir der Artikel vor die Augen, weil ich gerade wieder darüber nachdenke, wie ich meine 24 Stunden sinnvoll einteilen kann. Die letzten Wochen (eigentlich Monate) waren arbeitsintensiv und mir fällt es dann immer schwer, meine Fitness- und Entspannungszeiten einzuhalten.

Da ist es natürlich besonders interessant zu sehen, wie das die großen Denker, die erfolgreichen und berühmten Menschen, gemacht haben.
Ich konnte (leider?) kein gemeinsames Muster erkennen .. und so mache ich mich weiter auf die Suche nach genau MEINEN passenden 24 Stunden.

Die Daten für die grafische Ausarbeitung sind dem Buch "Daily Rituals von Mason Currey" entnommen.

In diesem Buch sind noch viele weitere berühmte Persönlichkeiten biographisch dargestellt. Das ist natürlich sehr spannend, wenn man bedenkt, dass alle diese Menschen in ihrem Gebiet extrem erfolgreich waren. Die Informationen in eine Grafik zu verwandeln, finde ich total gelungen. So bekommt man wirklich sehr schnell einen Einblick in die verschiedenen Gewohnheiten. Was mir sofort auffiel, war, dass es offensichtlich sehr unterschiedlich war, wie diese berühmten Menschen gelebt und gearbeitet haben.
Geahnt haben wir das natürlich, aber irgendwie haben wir doch alle mehr oder weniger im Hinterkopf, dass es eine ganz bestimmte Art zu leben gibt, die unweigerlich zum Erfolg führt.

Sorry für die Enttäuschung - gibt es nicht ...

Der Originalartikel erschien auf dem Blog von R.J. Andrews – www.infowetrust.com

Berühmte Menschen

(Wenn du die Grafik anklickst, wird sie vergrößert!)

Ich finde das sehr spannend und inspirierend, vor allen Dingen, wenn ich beobachte, wie ich meine eigenen Tage strukturiere im Vergleich zu diesen berühmten Menschen.
Und letztlich finde ich es auch ganz beruhigend, dass es keine Regeln zu geben scheint. Ich darf meine Zeiteinteilung also weiterhin nach meinen eigenen Bedürfnissen gestalten….

Die Diskussion, ob es besser ist, früh aufzustehen oder spät noch zu arbeiten, ist damit auch vom Tisch.
So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich auch die Gewohnheiten.

Für mich heißt das: Guck auf deine eigenen Interessen, Wünsche und Ziele und beschäftige dich dann damit, wie du das alles unter einen Hut bringst.
Ich gehöre ganz klar zu der Fraktion der "Nachteulen", die ständig versucht, sich zu verbiegen, weil die allgemeine Vorstellung ist - je früher, desto besser.

Buchtipp:

Für alle, die des Englischen mächtig sind, hab ich da noch einen Buchtipp. Ein Buch, das zwar sehr "amerikanisch" (damit meine ich - mit vielen Superlativen) daherkommt und auch nicht gerade literarisch anspruchsvoll geschrieben ist ... aber inhaltlich hochinteressant.

Es geht darum, deine Gewohnheiten zu verändern, indem du einen "wundervollen Morgen" entwickelst. Sozusagen einen "geplanten" Morgen, der einen perfekten Start für jeden Tag ermöglicht.
In dem Buch gibt es viele Praxistipps, mit denen es viel einfacher fällt, sich Rituale aufzubauen. Denn darauf läuft es letztlich hinaus: dass du deine Gewohnheiten veränderst und feste, ritualisierte Zeiten vor deinem "normalen Tag" einplanst.
Und ich bin ehrlich gesagt fasziniert von der Idee, jeden Morgen eine Zeit zu haben, die für die wirklich wichtigen Dinge im Leben reserviert ist. In der ich mir die Zeit nehmen kann, aus der Adler-Perspektive auf mein Geschäft, meine Beziehungen, meine Pläne und Ziele zu schauen.

(Und ...du hörst daraus, dass ich gerade erst mit der Umsetzung begonnen habe ... aber die Faszination ist schon mal da. :)) Ich habe mir vorgenommen, kein weiteres Buch anzufangen, bis ich die Ideen dieses Buches umgesetzt habe.

Das Buch heißt: "The Miracle Morning" und ist von Hal Elrod.

Also aus meiner Sicht definitiv ein Buch, das du lesen solltest, wenn du zu viel arbeitest und zu wenig Zeit hast, über Konzepte und Strategien nachzudenken. Oder wenn du das Gefühl hast, dass deine Zeit grundsätzlich immer viel zu knapp ist.

Ich wünsche dir, dass du eine gute Zeitbalance findest, falls du sie noch nicht hast. Ich denke, wir müssen uns die Zeit für die wichtigen Dinge nehmen. Von alleine kommt sie leider nicht angeflogen.

Ich wünsche dir noch einen schönen, gelungenen, eingeteilten:-), fröhlichen, inspirierten, entspannten und sonnendurchfluteten Tag.

Liebe Grüße,

Henning Klocke

Henning Klocke

PS: Hast du vielleicht eine Gewohnheit oder eine bestimmte Struktur, die dir hilft, produktiv und zufrieden zu sein? Schreibe doch deinen Tipp in die Kommentare und gib mir und anderen die Möglichkeit, deine Ideen auszuprobieren. Ich bin gespannt!

Über den Autor

Henning Klocke
Ich bin Gründer des Workflow Projekts und des E-Mail-Workflows.
Ich helfe Coaches und Solo-Selbständigen mit E-Mail-Marketing erfolgreich zu sein.

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2 Kommentare
jan sagt 11. Januar 2017

Blogs, die den Zeitpunkt der Erstellung des Eintrag verbergen, besuche ich nie wieder.

Daher nur kurz zu meiner Lebensweise: ich bin recht spartanisch, beginne meinen Tag gegen 14 Uhr und arbeite bis ca. 24 Uhr. Dann beginnt die Zeit des Lesens.

Das kann ich mir aber nur leisten, weil ich 3 Angestellte habe, die den Rest erledigen. Auf die ist zum Glück Verlass und die werden auch sehr gut bezahlt.

Wen es interessiert: ca. 4,5 Mio Euro Jahresumsatz. Ich habe ca. 20 Jahre gebraucht, um dieses Ziel zu erreichen.

Dies ist die Grundlage, um sich weiteres Wissen anzueignen, ohne frühmorgens aufstehen und arbeiten zu müssen.

Nichts geerbt und keine reichen Eltern. Alles allein aufgebaut – und nun kann ich beginnen, die Welt in Innern zu verstehen.

Viele Grüße und viel Erfolg für alle.

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    Henning Klocke sagt 22. Januar 2017

    Hallo Jan, danke für deinen Kommentar. 🙂
    Um 24 Uhr beginnt bei dir die Zeit des Lesens? Das ist ja eine interessante Uhrzeit… aber wie wir bei den “berühmten” Menschen sehen können, ist der Rhytmus ja sehr unterschiedlich.
    Aber es klingt auf jeden Fall so, dass du für dich einige Ziele erreicht hast.
    Ich verberge den Zeitpunkt der Artikel übrigens, weil ich darauf achte “zeitlose Inhalte” zu erstellen und ich nicht möchte, dass jemand (nur weil ein Artikel schon etwas älter ist) denkt, dass der Inhalt nicht mehr relevant ist.
    Ich habe mir außerdem zur Gewohnheit gemacht, Artikel aktuell zu halten und mit meinem neuen Wissen zu überarbeiten, denn mein Ziel ist es wirklich wertvolle Tipps zu geben.
    Aber ich kann deine Einstellung natürlich auch verstehen. 🙂

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